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Stadt Innsbruck Startseite

Informationen zum Bürger:innen-Rat

Im Rahmen der Erarbeitung des Aktionsplans zur Förderung der psychischen Gesundheit beruft die Stadt Innsbruck einen Bürger:innen-Rat ein. Dazu wurden 900 Personen zufällig aus dem Melderegister ausgelost, angeschrieben und eingeladen. Aus allen Rückmeldungen werden erneut durch Zufall 20 Personen ausgelost. Diese bilden den Bürger:innen-Rat.

Ziel des Bürger:innen-Rats ist es, gemeinsam konkrete Vorschläge und Maßnahmen für den Aktionsplan zum Thema psychische Gesundheit zu entwickeln.

Der Bürger:innen-Rat beschäftigt sich mit folgenden Fragen:

  • Wie können wir den steigenden psychischen Belastungen in unserer Gesellschaft begegnen?
  • Was können wir in Innsbruck tun, um Gemeinschaften zu stärken und so besser für unsere psychische Gesundheit und füreinander zu sorgen?
  • Und wie kann uns die Stadt Innsbruck dabei unterstützen?
Personen sitzen in einem Stuhlkreis. Beschriebene Flipcharts sind im Hintergrund. Ein Moderator spricht. ©Udo Mittelberger | Land Vorarlberg

Warum ein Bürger:innen-Rat?

Das Bedürfnis, sich als Bürger:in an wichtigen Entscheidungen und Projekten der Stadt zu beteiligen, ist über die Jahre stetig gewachsen. Daher ist es der Stadt Innsbruck ein großes Anliegen, diese Mitsprache und Mitgestaltung zu fördern. In einer lebendigen Demokratie bekommen Menschen auch abseits von Wahlen ein Mitspracherecht. Mit den Bürger:innen-Räten wollen wir jetzt und in Zukunft genau solche Möglichkeiten vermehrt bieten. 

Weil die besten Lösungen aus dem Alltag kommen. Das Thema psychische Gesundheit beschäftigt viele Menschen, aber auf sehr unterschiedliche Weise. Bürger:innen wissen aus Erfahrung, was in belastenden Situationen hilft, wo Unterstützung fehlt oder schwer zugänglich ist etc.

Weil zufällige Auswahl für Fairness und Vielfalt sorgt. Im Bürger:innen-Rat sind nicht nur die Lautesten vertreten oder jene, die ohnehin regelmäßig mitreden, sondern 20 zufällig ausgewählte Innsbrucker:innen. Dadurch kommen vielfältige Lebensrealitäten, Altersgruppen und Hintergründe zur Sprache. 

Weil moderierte Gespräche bessere Ergebnisse liefern als schnelle Meinungen. Durch professionelle Moderation entsteht ein Raum für gemeinsames Verstehen, Abwägen von Argumenten und Entwickeln von machbaren Vorschlägen.

Weil Politik und Verwaltung dadurch bessere Entscheidungen treffen können. Der Bürger:innen-Rat trägt dazu bei, Entscheidungen besser zu begründen und nachvollziehbarer zu machen. Das stärkt die Akzeptanz in der Bevölkerung – und macht es oft leichter, Maßnahmen anschließend auch gut zu kommunizieren und erfolgreich umzusetzen. 


Innsbruck im Gespräch | Stadtforum zum Aktionsplan Psychische Gesundheit

Nach dem Bürger:innen-Rat widmet sich auch das Stadtforum dem Thema psychische Gesundheit. Bei dieser öffentlichen Abendveranstaltung kannst du dich einbringen und mitdiskutieren.

Termin: 28. April 2026, 18.00 Uhr, Stadtbibliothek Innsbruck

Wer kann teilnehmen?

Alle: interessierte Bürger:innen, Stakeholder:innen, Expert:innen sowie Vertreter:innen aus Verwaltung und Politik.

Ablauf des Stadtforums

  • Der Bürger:innen-Rat und der Innsbrucker Jugendbeirat präsentieren ihre Ergebnisse.
  • In einem World Café (Tischgespräche) werden diese Ergebnisse diskutiert

Die Erkenntnisse des Stadtforums werden ebenfalls bei der Entwicklung des Aktionsplans zur Förderung der psychischen Gesundheit berücksichtigt.

Personen sitzen an mehreren Tischen in Kreisen und schreiben auf große Flipcharts. Sie sprechen miteinander.  ©Alexandra Serra | Land Vorarlberg

Fragen & Antworten zum Bürger:innen-Rat

noch 7 Wochen

Phasen

Phasenübersicht
Stadtforum „Gesundheit fördern. Gemeinschaft stärken.“

Stadtforum „Gesundheit fördern. Gemeinschaft stärken.“

19. März 2026 - 4. Juni 2026