
Der Weg zum Aktionsplan
Warum braucht es einen Aktionsplan zum Thema psychische Gesundheit?
Von unserer psychischen Gesundheit hängt vieles ab: wie wir leben, arbeiten und miteinander umgehen. Sie entscheidet maßgeblich über unsere Lebensqualität und wie es uns als Gesellschaft geht.
Die psychischen Belastungen in unserer Gesellschaft nehmen jedoch spürbar zu – und das ist ein ernstes Problem, woraus sich wichtige Zukunftsfragen ergeben. Viele Menschen erleben zunehmenden Druck durch Stress, Einsamkeit, Unsicherheiten und Krisen. Gerade im städtischen Umfeld ist es oft schwieriger, stabile soziale Kontakte aufzubauen und sich gut eingebunden zu fühlen.
Deshalb arbeitet die Stadt Innsbruck gemeinsam mit der Bevölkerung und Expert:innen an einem Aktionsplan zur Förderung der psychischen Gesundheit. Im Rahmen der städtischen Möglichkeiten sollen Maßnahmen gesetzt werden, die die psychische Gesundheit der Bevölkerung fördern und gleichzeitig das soziale Miteinander stärken.

Wie wird der Aktionsplan entwickelt?

Bis Ende 2026 entsteht in einem breit angelegten Beteiligungsprozess ein Aktionsplan zur Förderung der psychischen Gesundheit mit dem Titel „Gesundheit fördern. Gemeinschaft stärken.“. Dafür bringen wir vielfältige Perspektiven zusammen und binden Bürger:innen und Expert:innen sowie den Innsbrucker Jugendbeirat ein. So entsteht ein Aktionsplan, der sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und fachlich fundiert ist.
Die Bürger:innen und Expert:innen erarbeiten Empfehlungen, die bei der Erarbeitung des Gesundheitsaktionsplans berücksichtigt werden sollen.
Was ist nicht Ziel des Aktionsplans?
Die Planung, Finanzierung und Organisation von medizinischen und psychotherapeutischen Maßnahmen liegen nicht primär im Handlungsbereich der Stadt Innsbruck. Der Aktionsplan verfolgt daher nicht das Ziel, neue Therapie- oder Versorgungsangebote einzurichten, sondern konzentriert sich auf die Schaffung von Rahmenbedingungen, die psychische Gesundheit fördern.
Wer gestaltet den Prozess mit?
Der Beteiligungsprozess zur Entwicklung des Aktionsplans ist bewusst breit angelegt, damit Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen ihre Sichtweisen einbringen können und vielfältige Perspektiven sowie Lebensrealitäten berücksichtigt werden. Er umfasst folgende Bausteine:

Du möchtest mehr zu den Beteiligungsformaten wissen? In der Zeitleiste unten findest du weitere Informationen.
Wer steuert die Entwicklung des Aktionsplans?
Der Prozess wird von drei Gruppen aus Politik und Verwaltung begleitet: dem Ausschuss für Sport und Gesundheit, der Arbeitsgruppe und dem Projektteam. Sie steuern den Prozess zum Aktionsplan zur Förderung der psychischen Gesundheit und sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Phasen
Online-Beteiligung
Wir suchen deine Ideen und Vorschläge für den Gesundheitsaktionsplan "Gesundheit fördern. Gemeinschaft stärken."
Bei der Online-Beteiligung sind alle Innsbrucker:innen eingeladen, ihre Perspektive einzubringen. Mach mit!
Hier geht's zur Online-Ideensammlung:
Warum wichtig?
Weil hier viele Stimmen zusammenkommen – niederschwellig und offen für alle.
