Geschlechtervielfalt im Universitäts- und Breitensport
Von "Du hast einen Vorschlag?"
Zum Projekt

In den letzten Jahren ist es in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu spürbaren Verbesserungen für trans und nicht-binäre Personen gekommen. So erkennen beispielsweise inzwischen Österreich und viele andere Staaten in Europa neben männlich und weiblich auch andere Geschlechtseinträge an. Im Sport ist der Umgang mit Geschlechtervielfalt nach wie vor ein umkämpftes Terrain. Selbst im Universitäts- und Breitensport werden die Norm der Zweigeschlechtlichkeit und Geschlechterstereotypen häufig nicht hinterfragt und so (un)bewusst reproduziert. Wie kann es vor diesem Hintergrund gelingen, eine sichere und wertschätzende sportliche Betätigung für Menschen aller Geschlechter zu ermöglichen?
Diese Veranstaltung widmet sich - auf Basis eines Fachvortrags von Jannis Ruhnau (er/ihm) von der Universität Bielefeld zum Thema „Bodyshaping, Self-Care und Empowerment: Trans, nicht-binäre und genderqueere Perspektiven im Kraftsport“ - den Herausforderungen und der Bedeutsamkeit von sportlicher Betätigung für trans und nicht-binäre Personen am Beispiel des Kraftsports. Der Vortrag, eine anschließende Podiumsdiskussion mit Expert*innen und ein Rahmenprogramm widmen sich der Frage, was Universitäten, Sportverbände und -vereine tun können, um trans und nicht-binäre Personen sportliche Teilhabe zu ermöglichen und welchen Beitrag dies zur Lebensqualität dieser Personen leisten kann.
Programm
Wann:
31.03.2026 von 15:00 bis 18:00
Wo:
Universitätsübergreifender Live-Stream am Campus Sport der Universität Innsbruck (Adresse: Fürstenweg 189, Seminarraum Pulverturm)
Teilnahme: Anmeldung via Kontaktformular
Was:
- Fachvortrag von Jannis Ruhnau (er/ihm)
- Podiumsdiskussion mit Expert*innen
- Sportliches Rahmenprogramm vor Ort
Lasst uns gemeinsam schauen, wie eine wertschätzende sportliche Teilhabe für alle Geschlechter institutionell verankert werden kann.
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