Nikolaus Stützle•vor 1 Jahr Wie schön wäre eine Stadt voller Bäume – jedoch ist das an vielen Orten nicht möglich!In urbanen Gebieten fehlt es Bäumen jedoch oft an ausreichend Platz zum Wachsen. Unter den Straßen verlaufen Kanäle, Leitungen, U-Bahnen-Trassen oder es gibt eine Tiefgarage, was den Raum für Wurzeln einschränkt. Dadurch können Bäume sich nicht richtig entwickeln oder sterben früh, ohne ihr volles Klimapotenzial auszuschöpfen.Die „Flying Gardens“ bieten eine ergänzende Lösungsmöglichkeit für urbane Begrünung, wenn wegen Einbauten im Erdreich keine Bäume gepflanzt werden können!Außerdem wachsen Kletterpflanzen schnell und spenden rasch den heiß ersehnten Schatten!· Urbane Begrünung, wo Bäume nicht wachsen können· Das Netz für Rankpflanzen wird in eine einfache und effiziente Stahlkonstruktion gespannt.· Die Stahlkonstruktion kann sowohl an das Stützenraster der darunterliegenden Tiefgarage als auch die Anforderungen des Marktbetriebes angepasst werden.· Um auf Hindernisse im Erdreich oder Anforderungen oberhalb reagieren zu können, werden die Stützen leicht schräg gestellt, so als würde sich die Struktur selbst geeignete Orte für Fundamente suchen.· Schnellwachsende Kletterpflanzen für rasche Schattenwirkung· Bis die Pflanzen ihre volle Höhe erreichen, können die Netze mit temporären Segeln versehen werden, um sofort kühlenden Schatten zu bieten.· Bereiche für die Feuerwehr werden freigehalten.· Die Beleuchtung kann meist unverändert bleiben, Netz und Begrünung befinden sich oberhalb der Leuchten, es ist lediglich darauf zu achten, dass die Pflanzen einen ausreichenden Abstand haben.· Es entstehen keine sogenannten Angsträume, da der öffentliche Bereich gut ausgeleuchtet bleibt.· Bei zu wenig Platz für Wurzeln können Pflanztröge verwendet werden, die mit Sitzplätzen kombiniert, zum Verweilen einladen.· Beispielsweise Wilder Wein ist ideal für hohe Begrünungen und bietet im Herbst ein farbenfrohes Bild.· Ein regelmäßiger Pflegeschnitt ist notwendig, um die Pflanzen zu einem schönen Blätterdach wachsen zu lassen.· Im Winter lädt ein elegant geschwungenes Netz zur weihnachtlichen Dekoration ein.· Erhöhung der Aufenthaltsqualität: Ein konsumfreier und schattiger Bereich für die Bevölkerung· Natürliche Kühlung: Die Entstehung von Hitzeinseln lässt sich durch die Verschattung und die Kühlleistung der Pflanzen deutlich reduzieren. Absenkung der gefühlten Temperatur um bis zu 10 Grad durch Verschattung.· Lärmsenkung: Grünflächen vermindern Lärmbelastungen im Stadtraum um bis zu 5dB durch ihre Schallabsorption· Luftqualität: Grünflächen binden Staub und Luftschadstoffe· Artenvielfalt: Eine optimale Biodiversität hält die Artenvielfalt in Balance. Grünflächen schaffen Lebensräume für Pflanzen, Insekten und Vögel, ohne Grundfläche einzunehmen· zusätzlich Integration von Nebelduschen, Trinkbrunnen, PV-Membranen, Sonnensegel möglich· Leuchtturmprojekt und TourismusmagnetDer Innsbrucker Marktplatz ist (wie auch der Landhausplatz) ein offenes Areal, auf dem Bäume und andere Begrünungen entweder fehlen oder durch die Tiefgarage stark eingeschränkt sind. Platz bleibt somit ein heißer, ungeschützter Raum, der besonders an sonnigen Tagen kaum Erleichterung bietet.Der Platz benötigt dringend eine schattenspendende Begrünung, um den negativen Auswirkungen des urbanen Klimas entgegenzuwirken, die Aufenthaltsqualität zu steigern und eine nachhaltige Verbesserung des Stadtklimas zu erreichen. Eine solche Begrünung würde den Platz nicht nur im Sommer attraktiver und komfortabler machen, sondern auch zu einer umweltfreundlicheren und gesünderen Stadtentwicklung beitragen. Schattenspender wie die Flying Gardens könnten eine effektive und schnelle Lösung sein, um diesem Bedürfnis gerecht zu werden und den Marktplatz als urbanen Mittelpunkt zu revitalisieren. Eine solche Maßnahme würde nicht nur die Auswirkungen der urbanen Hitzebelastung mindern, sondern auch zur nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen und einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der Innenstadt leisten.www.rataplan.at info@rataplan.at