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Verena Engel

Mitglied seit 7. Februar 2025

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Erweitertes Rauchverbot für gesunde Luft

Verena Engel•vor 3 Monaten Die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Bürger:innen in Innsbruck müssen geschützt werden. Doch ein großes Problem bleibt bestehen: Passivrauchen vor Wohngebäuden, in Mehrfamilienhäusern und an öffentlichen Orten.Passivrauchen ist nachweislich gesundheitsschädlich und kann zu Reizungen, Kopfschmerzen und langfristig zu schweren Erkrankungen wie Lungenkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Besonders betroffen sind Kinder, ältere Menschen, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen. Ihr Recht auf saubere Luft endet dort, wo das Rauchen anderer beginnt.Warum ein Rauchverbot in Innsbruck?Ein Rauchverbot wird in folgenden Bereichen vorgeschlagen: Vor und im Umkreis von 7 Metern zu Wohn- und insbesondere Mehrfamilienhäusern (z. B. Eingänge, Balkone, Terrassen). Vor öffentlichen Einrichtungen (z. B. Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Verwaltungsgebäuden). An Bushaltestellen, Parkanlagen und öffentlichen Plätzen (ähnlich wie in anderen Städten). Beispiele aus anderen Städten und LändernVorbilder für solche Regelungen gibt es weltweit: Vancouver (Kanada): Rauchverbot im Umkreis von 6 Metern zu Eingängen, offenen Fenstern und Luftansaugungen von öffentlichen Gebäuden. New York City (USA): Rauchverbot in Mehrfamilienhäusern mit mehr als 10 Wohneinheiten, inklusive Balkone und Terrassen. Melbourne (Australien): Rauchverbot in Mehrfamilienhäusern und in der Nähe von öffentlichen Gebäuden. Berlin (Deutschland): Rauchverbot in der Nähe von Kinderspielplätzen und öffentlichen Gebäuden Freiheit vs. Gesundheit: Warum dieses Verbot keine Einschränkung, sondern ein Gewinn istOft wird argumentiert, dass solche Regelungen die Freiheit der Raucher:innen einschränken. Doch diese Sichtweise verkennt einen zentralen Punkt:Es geht nicht um die Freiheit zu rauchen – es geht um die Freiheit, in einer gesunden Umgebung zu leben. Rauchen ist eine individuelle Entscheidung, aber deren Auswirkungen betreffen oft ungewollt andere. Wer in der Nähe von Wohngebäuden raucht, gefährdet die Gesundheit seiner Mitmenschen – ohne deren Zustimmung. Ein Verbot im Umkreis von 7 Metern schränkt die Freiheit der Raucher:innen nicht unzumutbar ein. Es verlangt lediglich, dass sie beim Rauchen einen Mindestabstand zu Wohngebäuden einhalten. Wer auf dem eigenen Balkon, im Garten oder an einem öffentlichen Platz weiter als 7 Meter von einem Gebäude entfernt raucht, kann dies weiterhin tun. Die Freiheit der Nichtraucher:innen, in einer rauchfreien Umgebung zu leben, hat Vorrang. Niemand sollte gezwungen sein, in seiner eigenen Wohnung oder vor dem eigenen Haus Passivrauchen ausgesetzt Für die Stadt Innsbruck wäre dieser Schritt ein klares Bekenntnis zum Gesundheitsschutz für alle Bürger:innen, und ein Signal für Prävention, das auch junge Menschen vor den Gefahren des Rauchens warnt.

Ruheoasen

Verena Engel•vor 8 Monaten Die Innsbrucker Innenstadt hat so viel zu bieten, und viele tolle, lokale, Geschäfte. Für Menschen mit überreiztem Nervensystem, psychischen Erkrankungen, Hochsensibilität o.ä. ist es aber oftmals eine Belastung, bei so einem hohen Lärm- und Menschenpegel, und noch dazu sehr regelmäßigen Events, in der Innenstadt unterwegs zu sein. Es wäre schön, wenn es dezidierte Plätze oder Zeiten mit wenig "sensorischen Belastungen" gäbe, also quasi "Ruheoasen". Das könnte ein Hinterhof in der Innenstadt oder in Kaufhäusern sein, in denen es etwas Grün, Rückzugsmöglichkeiten und Sitzmöglichkeiten gibt, oder explizite/ erweiterte Zeiten, zu denen die Innenstadt oder der Marktplatz nicht bespielt werden, oder Geschäfte die Musik und Beduftung der Räumlichkeiten unterlassen und bspw. das Licht etwas weniger grell machen. Beispiele könnten auch Hinweisschilder für Ruhe sein, Kunst die regulierend und nicht aktivierend wirkt, erweiterte Rauchverbote in dicht genutzten Bereichen, ein paar Loungemöbel/ Liegen o.ä. Ruheoasen sollen Räume und Zeiten sein, die der Inklusion dienen.
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