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Stadt Innsbruck Startseite

Infoseite zu den Vorschlägen

Wie funktioniert die Vorschlagsfunktion?

Du hast eine konkrete Idee oder Maßnahme, die einen positiven Beitrag zum Stadtleben leistet und Innsbruck so noch lebenswerter macht?

Dann nutze das Vorschlagstool und bring deine Idee ein! Wir sind überzeugt, dass Innsbruck großes Potenzial für positive Veränderungen hat. 


Was ist ein Vorschlag?

Ein Vorschlag ist eine konkrete Idee oder Maßnahme, die einen positiven Beitrag zum Stadtleben leistet. Er soll dazu beitragen, die Lebensqualität in Innsbruck ein Stück weit zu verbessern. Achte dabei darauf, dass dein Vorschlag so konkret wie möglich ist und die untenstehenden Kriterien erfüllt. Erhält dein Vorschlag 80 Stimmen in 50 Tagen prüft die Stadt Innsbruck, ob und wie dein Vorschlag umgesetzt werden kann.


Wie ist der Ablauf?

1: Reiche deinen Vorschlag ein; 2: Wir prüfen, ob die Kriterien erfüllt sind; 3: Wir schalten deinen Vorschlag frei; 4: Du sammelst mindesten 80 Stimmen in 50 Tagen; 5: Bei Bedarf wirst du zu einem Gespräch eingeladen; 6: Wir prüfen, ob und wie dein Vorschlag umgesetzt werden kann; 7: Wir informieren dich über den Status deines Vorschlags


Ein Vorschlag muss folgende Kriterien erfüllen, um freigeschaltet zu werden:

  • Im Zuständigkeitsbereich der Stadt liegen: das heißt, die Stadt Innsbruck muss prinzipiell dafür zuständig sein und den Vorschlag selbst oder in Kooperation umsetzen können.
  • Positiver Beitrag: Der Vorschlag soll mit guter Absicht verfasst worden sein und einen positiven Beitrag zum Stadtleben und der Lebensqualität in Innsbruck leisten. Er darf keine Beleidigungen oder abwertenden Aussagen enthalten.
  • Dem Gemeinwohl dienen: Der Vorschlag trägt zum Gemeinwohl bei und dient nicht dem Interesse einer Einzelperson oder einer geschlossenen Personengruppe (z.B. Verein, Hausgemeinschaft, etc.).
  • Umsetzbar und legal: Der Vorschlag soll konstruktiv, inhaltlich bestimmt, legal und prinzipiell umsetzbar sein.
  • Zielgerichtet: Der Vorschlag soll nur eine konkrete Sache betreffen.
  • Gleichbehandlung: Der Vorschlag darf niemanden aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion, Alter usw. benachteiligen.
  • Nicht parteipolitisch: Der Vorschlag darf nicht parteipolitisch motiviert sein.
  • Einzigartig: Der Vorschlag soll sich von bereits bestehenden Vorschlägen auf der Plattform unterscheiden.
  • Finanzielle Begünstigungen: Der Vorschlag ist unzulässig, falls er auf die Gewährung von Subventionen, Förderungen oder Spenden abzielt oder diese explizit voraussetzt.
  • Werbung und Wettbewerbsrecht: Der Vorschlag darf keine Werbung und keinen wettbewerbsrechtlichen Vorteil für eine natürliche oder juristische Person, eine geschlossene Personengruppe, Initiative, Vereinigung, ein Produkt, ein Unternehmen oder ähnliches enthalten bzw. verschaffen.


Der Ablauf im Detail

Beim Einreichen kannst du Folgendes hinzufügen:

  • Gib deinem Vorschlag eine aussagekräftige Überschrift
  • Beschreibe deinen Vorschlag so, dass andere Personen ihn verstehen können und deine Idee deutlich wird
  • Du kannst ein Bild oder ein Dokument hinzufügen
  • Du kannst deinem Vorschlag einen Standort hinzufügen
  • Dein Vorschlag muss den Zulassungskriterien entsprechen
  • Vorschlag absenden

HINWEIS: Achte darauf, deinen Vorschlag so konkret und verständlich wie möglich zu formulieren und eine konkrete Lösung aufzuzeigen. Nur so können wir und andere verstehen, worum es geht und deinen Vorschlag weiter bearbeiten. Sobald dein Vorschlag freigeschaltet ist, kannst du ihn nicht mehr bearbeiten und nicht selbstständig löschen.

Dein Vorschlag wird geprüft:

Wenn du auf „Einreichen" klickst, prüft das Referat für BürgerInnenbeteiligung deinen Vorschlag auf die genannten Zulassungskriterien. Die Prüfung deines Vorschlags kann je nach Umfang einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten dich daher um etwas Geduld! Werden die Kriterien erfüllt, wird dein Vorschlag veröffentlicht. Falls die Kriterien nicht erfüllt sind, bekommst du eine Nachricht von uns. Dein Vorschlag wird dann nicht veröffentlicht und du kannst keine Stimmen sammeln.

80 Stimmen in 50 Tagen sammeln:

Wenn dein Vorschlag veröffentlicht ist, können andere Personen online deine Idee mit ihrer Stimme unterstützen. Jede Person, die auf der Plattform registriert ist, kann bei Zustimmung pro Vorschlag eine Stimme abgeben. Ziel ist es, dass dein Vorschlag in 50 Tagen mindesten 80 Stimmen bekommt.

Du kannst natürlich für deinen Vorschlag Werbung machen und ihn z.B. auf Social Media teilen und so Unterstützer:innen suchen.

HINWEIS: Die Zahl der notwendigen Stimmen, damit den Vorschlag weiter bearbeitet wird, passen wir stufenweise an die Anzahl der registrierten Personen an. So bleibt die Vorschlagsfunktion fair für alle Nutzer:innen und bearbeitbar für die Stadt Innsbruck.

Andere Vorschläge unterstützen:

Du kannst Vorschläge, die du für sinnvoll hältst, mit deiner Stimme unterstützen. Bitte nutze deine Stimme verantwortungsvoll und unterstütze nur jene Vorschläge, die du wirklich inhaltlich für unterstützenswert hältst.

Stimmen erreicht:

Hat dein Vorschlag innerhalb von 50 Tagen mindestens 80 Stimmen erhalten, prüft die Stadt Innsbruck, ob und wie er umgesetzt werden kann. Wir besprechen deinen Vorschlag intern mit den Expert:innen des Stadtmagistrats, wenn nötig auch mit den politischen Verantwortlichen. Ob dein Vorschlag tatsächlich umgesetzt werden kann, hängt von vielen Faktoren ab. Du bekommst auf jeden Fall eine Rückmeldung von uns, und du wirst kontaktiert, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Bei Bedarf laden wir dich gerne zu einem persönlichen Gespräch ein, damit du deine Idee nochmals vorstellen kannst.

Stimmen nicht erreicht:

Hat dein Vorschlag nicht genügend Stimmen erreicht, bekommst du eine Benachrichtigung. Generell wird dein Vorschlag nun leider nicht weiterverfolgt.

Wann wird ein Vorschlag umgesetzt?

Dein Vorschlag wird dann umgesetzt, wenn er fachlich als besonders sinnvoll erachtet wird, das Stadtleben positiv beeinflusst, finanziell leistbar und sich die zuständigen politischen Gremien und Organe für eine Umsetzung entscheiden.

Ist eine Umsetzung z.B. aus fehlenden finanziellen Mitteln derzeit nicht möglich, kann versucht werden, deinen Vorschlag in Teilen umzusetzen oder ihn in zukünftigen Planungen zu berücksichtigen.

Bitte verstehe auch, wenn dein Vorschlag nicht umgesetzt werden kann. Die Gründe dafür sind oft sehr vielschichtig. Wir versuchen unser Bestes und kommunizieren Entscheidungen transparent! 

Wie wirst du über den aktuellen Stand informiert?

Wir halten dich über die Plattform, als Update unter deinem Vorschlag, oder per Mail auf dem Laufenden. Du kannst gerne auch mit uns in Kontakt treten, wenn du Fragen hast. 


Was bedeutet der Status:

  • Zur Abstimmung = Für diesen Vorschlag werden aktuell Stimmen gesammelt.
  • Schwelle erreicht = Der Vorschlag hat die nötige Anzahl an Stimmen erreicht.
  • In Bearbeitung = Der Vorschlag hat die nötige Anzahl an Stimmen erreicht und wird aktuell bearbeitet.
  • Beantwortet = Der Vorschlag wurde bearbeitet und hat eine fachliche Antwort erhalten.
  • Abgelaufen = Der Vorschlag hat in der angegebenen Zeit nicht die notwendige Anzahl an Stimmen erreicht, um weiterbearbeitet zu werden.
  • Mehrfachnennung = Der Vorschlag wurde inhaltlich in dieser Form bereits eingebracht. Für diesen Vorschlag kann nicht abgestimmt werden.
  • Unzulässig = Der Vorschlag erfüllt nicht die Zulassungskriterien. Für diesen Vorschlag kann nicht abgestimmt werden.


Wieso wird die Schwelle der notwendigen Stimmen bei den Vorschlägen angehoben?

Zum Start der Plattform lag die Summe der zu erreichenden Stimmen bei 50 – diese wurde im Februar 2025 auf 80 angepasst, um mit der steigenden Anzahl der Nutzer:innen und Vorschläge weiterhin faire und repräsentative Bedingungen für den demokratischen Prozess zu garantieren.

Die digitale Beteiligungsplattform wurde im Jänner gestartet und befindet sich noch in einer Testphase. Aktuell sammeln wir wichtige Erfahrungswerte, die uns dabei helfen, die Plattform laufend anzupassen und zu optimieren. Unser Leitmotiv ist die qualitätsvolle Bearbeitung der Vorschläge mit dem Ziel, gute Ideen, die das Quorum erreichen, in die zuständigen Stellen des Stadtmagistrats zu tragen und nach Möglichkeit zur Umsetzung zu bringen. 


Ein Problem ist kein Vorschlag:

Möchtest du ein Problem im Stadtraum, wie eine kaputte Parkbank, eine Gefahr im Straßenraum, eine defekte Beleuchtung oder einen übervollen Müllkübel etc. melden, dann bist auf dem Mängelmelder der Stadt Innsbruck unter buergermeldungen.com genau richtig! 

Ein Problem ist kein Vorschlag. Überlege, welche Lösungen oder Möglichkeiten es für dein Problem geben könnte. Wenn dir eine konkrete Idee dazu einfällt, kannst du diese als Vorschlag einreichen.


Wieso gibt es die Vorschlagsfunktion?

Die Vorschlagsfunktion ermöglicht es, direkt Ideen und Maßnahmen einzubringen und so die Stadt aktiv mitzugestalten. Mit diesem „Crowdsourcing"-Ansatz wollen wir positive Veränderungen schaffen und die Entwicklung von Innsbruck noch stärker an den Bedürfnissen der Bevölkerung ausrichten. Denn du weißt vielleicht viel besser was deinem unmittelbaren Lebensumfeld fehlt! Oder du hast in einem speziellen Bereich eine Idee, an die noch keiner gedacht hat. Wir sind der festen Überzeugung, dass uns so eine Stadtentwicklung gelingt, die Innsbruck für alle noch lebenswerter macht.

Bei Fragen und Rückmeldung kannst du gerne eine E-Mail an das Referat für BürgerInnenbeteiligung und partizipative Stadtgestaltung senden.