weisse Stadt Innsbruck
Von "Du hast einen Vorschlag?"
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innsbruck ist die hitzegefährdeste Stadt Österreichs. Zwar bleiben Tropennächte durch kühle Luft von den Bergen bis auf die Innenstadt noch immer selten, dafür gibt es aber Temperatursprünge von 20°C - man geht bei 12 °C außer Haus und kehrt bei 32°C retour - eine enorme Belastung für Kreislauf und Temperaturregulation. Daher sollte vor allem die Spitze am frühen Nachmittag gekappt werden.
Für eine nötige Kühlung durch Begrünung fehlt vielerorts der Platz. Begrünung ist auch nur bis zu einem gewissen GRad sinnvoll, da es Verdunstungskälte ist und wir uns bei 29°C und 65% relativer Feuchte (rF) gleich fühlen und physiologisch belastet sind wie bei 32°C und 40% rF.
Strahlung der Sonne, die ins Weltall reflektiert wird, trägt nicht zur Erwärmung bei. Es gibt sogar seit 3 Jahren Farben, die aktiv kühlen, weil sie mehr infrarot abstrahlen als Energie absorbieren. Es möge daher eine Studie gemacht werden, welche Flächen (vor allem Dächer, aber auch zwischen Schienen - Westbahnhof und Hauptbahnhof sind Hotspots) weiß gestrichen werden können.
Mit Prof. Rainer Pfluger (Passivhaus - Technik) gemeinsam wurde anscheinend ein Beschluss, schwarze Gebäude in ibk nicht mehr zuzulassen umgesetzt. Es bleiben aber Glasgebäude, die auch mehr als 90% der STrahlung in Wärme umsetzen sowie dunkle Flächen wie an Messe und Haus der Musik, die ebenso zur Hitze der Stadt massiv beitragen. Das möge im Gestaltungsbeirat behandelt werden; teils kann durch Beschattung mit hohen Laubbäumen die Hitzeenstehung an diesen Fassaden reduziert werden.
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Der Vorschlag wurde bearbeitet und offiziell beantwortet.
