Umgestaltung Übergang & Radweg Marktplatz/Innbrücke/Herzog-Otto-Straße
Von "Du hast einen Vorschlag?"
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Der sowohl von Fußgängern als auch von Rad- und KFZ-Fahrern zeitenweise hochfrequentierte Übergang Marktplatz/Innbrücke/Herzog-Otto-Straße stellt für alle Beteiligten einen neuralgischen verkehrstechnischen Knotenpunkt dar.
Mit der derzeitigen Ampelschaltung kann es zu einem beidseitigen Queren von Fußgängern als auch Radfahrern mit gleichzeitig parallelem Kfz-Verkehr, sowie Abbiegeversuchen beider letztgenannter Verkehrsteilnehmer kommen. Im Falle des Abbiegens nach Links auf den ostseitig gelegenen Radweg auf der Innbrücke ist, unter Wahrung des Vorranges der Fußgänger sowie ggf. Gegenverkehr durch den Radverkehr, ein Stehenbleiben der Radfahrenden auf der Straße notwendig, mit konsekutiv nötigem Warten von hinterfahrenden Radfahrern an einer doch exponierten Stelle der Straße, auch in Hinblick auf den ggf. abbiegenden KFZ-Verkehr. Insgesamt ist eine Einschränkung des Verkehrsflusses z.T. durchaus gegeben.
Weiters besteht aufgrund der mangelhaften Bausubstanz des Verbindungsasphaltes zwischen Gehweg und westseitigem Radweg im Bereich der Einmündung zum Marktplatz hin eine deutliche Stufenbildung. Aggraviert wird die Situation für Radfahrende durch die doch scharfe Einmündung in den Radweg (knapp 90°) sowie das knapp hierauf befindliche Radweg-Verkehrsschild (siehe Bild). Auch sind z.T. Fußgänger, gerade in allerseitigen Stoßzeiten, auf dem Fahrradweg stehend, welches leider zu einem "Schneiden" hinter diesen verleiten kann.
Der hinter dem Verkehrsschild stehende Fahrradabstellplatz (siehe Anhang) stellt zwar kein unmittelbares Hindernis dar, scheint jedoch aufgrund seiner Lage sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer arbiträr platziert, und kann sich im Falle von unzureichend gesicherten Rädern durchaus zu einem Verkehrshindernis für beide entwickeln.
Klimapolitisch betrachtet stellt die Westseite dieses Knotenpunktes zudem einen fast vollständig bodenversiegelten Bereich dar (abgesehen des einzelnen Baumes).
Mögliche Lösungsstrategemata:
a) Installation einer eigenen Radfahrerampel für auf der Westseite (= von Norden) fahrende Radfahrer sowie eine deutliche Bodenmarkierung des Radweges vor dem Fußgängerübergang zur Entzerrung von Fuß- und Radverkehr
b) Frühere Ampelschaltung für Fußgänger und Radfahrer von der Ostseite, um die Abbiegespur nach links (= nach Norden) für von Westen kommende Radfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern schneller frei zu bekommen.
c) Einebnung der Stufe zwischen Geh- und Radweg westseitig, mit zusätzlicher Entschärfung der Kurve des Radweges durch eine Verbreiterung derselbigen ebendort (falls möglich).
d) Entfernung des Fahrradabstellplatzes, und ggf. Installation von anderen Abstellmöglichkeiten in der Nähe (unter Wahrung des Blindenleitsystems)
e) Begrünung im Bereich des derzeitigen Fahrradabstellplatzes zur besseren Trennung von Fuß- und Radverkehr, möglichst, ohne für beide Seiten potenzielle Hindernisse innerhalb der jeweiligen Verkehrswege zu erzeugen.
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beantwortet
Der Vorschlag wurde bearbeitet und offiziell beantwortet.
