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Sicher radeln, trotz Straßenbahnschienen

Von "Du hast einen Vorschlag?"

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Anliegen

Um weitere schwere Unfälle und vermeidbare Verletzungen zu verhindern, sollten gefährliche Kreuzungsstellen zwischen Radwegen und Straßenbahnschienen gesichert werden. Mittlerweile gibt es vielfach bewährte Gummiprofile, welche die Spurrille von Straßenbahnschienen ausfüllen, um das Einklemmen von Fahrradreifen zu verhindern. Diese sollten zumindest an den Hauptunfallorten angebracht werden, so dass Radfahrende, Kinderwägen und Fußgängerinnen und Fußgänger keinen Gefahren mehr ausgesetzt sind, während Straßenbahnbetrieb und Verkehrsdurchlässigkeit erhalten bleiben.

Begründung

  • Technisch verfügbare Lösungen erlauben eine sichere Abdeckung oder Füllung der Schienenrillen an Unfallhotspots, ohne den Straßenbahnbetrieb einzuschränken.
  • Eine bauliche Adaptierung der Straßenbahnschienen in der Innsbrucker Innenstadt würde maßgeblich zur Erhöhung der Sicherheit für bisher gefährdete Radfahrer:innen beitragen. Derzeit berichten viele von riskanten Situationen und schweren Stürzen im Bereich der Gleise – ein Umstand, der dem Anspruch der Stadt, radfahr- und öffi-freundlich zu sein, deutlich widerspricht.
  • Aus Sorge um ihre Sicherheit wählen zahlreiche Radfahrende bewusst längere und umständlichere Umwege, um die Schienen zu meiden – ein klarer Hinweis auf den dringenden Handlungsbedarf.
  • Eine sichere und durchdachte Infrastruktur würde nicht nur bestehende Radler:innen schützen, sondern auch neue Nutzer:innen zum Umstieg auf das Fahrrad motivieren.
  • Präventive Maßnahmen schützen vulnerable Verkehrsteilnehmende, reduzieren Rettungseinsätze und entlasten Gesundheits- und Rettungssysteme.

Forderungen

  1. Erstellung einer priorisierten Unfallkarte für schienennahe Gefahrenpunkte in der Innsbrucker Innenstadt (entsprechende Daten sollten an der Innsbrucker Klinik vorhanden sein).
  2. Pilotprojekt: Anwendung von geprüften Polymerfüllungen an den meistgefährdeten Kreuzungen
  3. Evaluation des Pilotprojekts und transparente Veröffentlichung der Ergebnisse
  4. Ausweitung der Maßnahmen auf weitere identifizierte Gefahrenstellen basierend auf Ergebnissen und Kriterienkatalog.
  5. Einbindung von Fahrradverbänden, Anwohnerinnen und Anwohnern sowie dem Verkehrsunternehmen in Planung und Umsetzung

Offizielle Updates

Letztes Update: 25. Februar 2026

Kommentare

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beantwortet

Der Vorschlag wurde bearbeitet und offiziell beantwortet.

129 Stimmen von 80 erforderlichen Stimmen

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Themen

Mobilität
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