Öffentliche Boulderzone für alle Altersgruppen in der neuen ASKÖ-Sportanlage Reichenau
Von "Du hast einen Vorschlag?"
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Innsbruck gilt als internationale Kletter- und Bergsportstadt – dennoch gibt es im gesamten Stadtgebiet kaum frei zugängliche Boulderflächen, die ohne Eintritt, Vereinszugehörigkeit oder Ausrüstung genutzt werden können.
Gerade für Kinder, Jugendliche und Familien fehlt bislang ein niedrigschwelliges, öffentliches Angebot in diesem Bereich.
Mit dem Neubau der ASKÖ-Sportanlage bietet sich nun eine einmalige Gelegenheit, diese Lücke zu schließen und eine frei zugängliche Boulderzone zu integrieren.
Warum ist eine Boulderzone sinnvoll?
1. Kletterstadt Innsbruck – aber kein öffentlicher Boulderbereich
Trotz zahlreicher Kletterhallen und Wettbewerbe gibt es in Innsbruck fast ausschließlich kostenpflichtige Indoor-Angebote.
Ein frei zugänglicher Boulderbereich wäre ein wichtiges Signal für die Bevölkerung und würde das Sportprofil der Stadt ergänzen.
2. Für jede Alters- und Leistungsgruppe geeignet
Bouldern ist vielseitig, intuitiv und kann ohne Vorkenntnisse ausgeübt werden:
- Kinder trainieren spielerisch Motorik und Selbstvertrauen
- Jugendliche finden einen modernen, trendigen Bewegungsraum
- Erwachsene profitieren von Ganzkörpertraining und Stressabbau
- Senior*innen können einfache Routen zur Förderung von Beweglichkeit nutzen
Kaum eine Sportart ist so niederschwellig, sicher und zugänglich.
3. Optimaler Standort in der Reichenau
Der neu entstehende Sportcampus bündelt Fußball, Padel, Tennis und Bewegungssportarten.
Eine Boulderzone würde diese Angebote perfekt ergänzen:
- ideal erreichbar für Schulen, Vereine und Familien
- große Grünflächen zur Einbettung einer Boulderwand
- bringt zusätzlichen Mehrwert in ein bereits stark frequentiertes Erholungsgebiet
4. Geringer Platz- und Kostenbedarf, hohe Wirkung
Modulare Outdoor-Boulderwände benötigen wenig Raum, sind langlebig und können ästhetisch in die Architektur integriert werden.
Mit einem Fallschutzboden und optionalem Wetterschutz entsteht ein ganzjährig nutzbares Bewegungsangebot.
Mein Vorschlag im Kern
Die Stadt Innsbruck möge prüfen, ob im Rahmen des Neubaus der ASKÖ-Sportanlage Reichenau eine öffentliche Boulderzone für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingeplant oder nachrüstbar integriert werden kann.
Damit würde Innsbruck seinem Ruf als Kletterstadt gerecht werden – nicht nur für Profis, sondern für alle.
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