Hallo Manfred,
vielen Dank für deine Idee für ein kühleres Innsbruck!
Alle eingereichten Ideen wurden einzeln von einer Fachjury gesichtet und nach den Punkten Wirksamkeit, Realisierbarkeit und Finanzierbarkeit bewertet.
Wir stimmen dir zu, dass es noch einige gezielte Schritte braucht, um das Mobilitätsverhalten nachhaltig zu ändern und den öffentlichen Raum lebenswerter zu gestalten.
Wir versuchen laufend existierende Fahrradspuren und -wege zu verbessern, unter anderem indem wir sie farblich so markieren, sodass sie von der Fahrbahn und vom Gehsteig besser unterscheidet. Eine durchaus sinnvolle Verbreiterung von Fahrradspuren funktioniert leider nicht überall, weil bisweilen auch die Bedürfnisse vom öffentlichen Verkehr mitberücksichtigt werden müssen. Was die Radführung in der Museumstraße betrifft: Uns ist bewusst, dass die derzeitige Lösung nicht optimal ist – gerade was Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit betrifft. Gleichzeitig ist die Museumstraße derzeit eine der wenigen durchgängigen Ost-West-Achsen für den Radverkehr und den öffentlichen Verkehr. Das macht kurzfristige Änderungen herausfordernd, aber wir arbeiten aktiv an langfristigen Verbesserungen.
Im Rahmen des Radmasterplans planen wir aktuell eine neue Ost-West-Radverbindung, die von der Schöpfstraße über die Heiliggeiststraße durch das Bahnhofsareal bis nach Pradl führen soll, um somit auch die Museumstraße zu entlasten. Diese Route wird derzeit gemeinsam mit der ÖBB und dem Land Tirol auf höchster Ebene abgestimmt. Den Radmasterplan findest du hier: https://www.innsbruck.gv.at/_Resources/Persistent/5d1fca3167db70df1a1e67be0548f96920afd0c8/Masterplan%20Radverkehr-WEB.pdf
Die Argentinierstraße in Wien ist ein tolles Beispiel dafür, wie eine moderne Radhauptroute aussehen kann. Auch wir setzen alles daran, ähnliche Projekte künftig in Innsbruck umzusetzen. Und ganz nebenbei gesagt: Politische Entscheidungen fallen oft leichter, wenn klar ist, dass der Wunsch nach Veränderung auch aus der Bevölkerung kommt. Es ist deshalb sehr wertvoll, wenn engagierte Stimmen wie deine sichtbar und hörbar sind – für mehr Platz fürs Rad, für den Fußverkehr und für gute öffentliche Mobilität.
Danke dir nochmals für deine Anregung – sie bestärkt uns in unserer Arbeit.
In Bezug auf Baumpflanzungen können wir dir mitteilen, dass wir bemüht sind, in der Stadt so viele Bäume wie möglich zu pflanzen. Bäume werden bereits mit dem gesamtstädtischen Projekt „Baumreihenkonzept“ in der Stadt Innsbruck berücksichtigt. Kern des Konzepts ist folgendes: wenn eine Straße oder ein Platz aufgrund einer Baustelle geöffnet wird, werden dabei mögliche Baumpflanzungen realisiert, wenn das Budget es zulässt. Dabei wird darauf geachtet, dass Bäume an geeigneten Plätzen gepflanzt werden, an denen sie auch gut wachsen können.
Danke, dass du Innsbruck mitgestaltest. Wir freuen uns über weitere Ideen von dir.
Liebe Grüße
Team Hitzeaktionsplan
Mobilität und Lebensqualität
Von "Hitzeaktionsplan"
Zum Projekt

Es hat sich schon einiges getan, es bedarf aber einer weiteren Verbesserung des Mobilitätsverhaltens bzw. der Lebensqualität in der Stadt, mein Vorschlag:
- Straßenachsen ins Zentrum à la Argentinierstraße in Wien
- Anbindung dieser Achsen ans Radwegenetz in und außerhalb der Stadt
- Die Radwege in der Museumsstraße sehe ich eher als negativbeispiel
- Quellenangabe Bild: https://heute-at-prod-images.imgix.net/2022/05/01/ba977eb4-aff7-47da-baa0-ef009391305b.png?rect=0%2C0%2C1500%2C750&w=1280&auto=format
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Letztes Update: 3. Juni 2025
Veröffentlicht am 3. Juni 2025
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