Hallo Rainer,
vielen Dank für deine Ideen für ein kühleres Innsbruck!
Alle eingereichten Ideen wurden einzeln von einer Fachjury gesichtet und nach den Punkten Wirksamkeit, Realisierbarkeit und Finanzierbarkeit bewertet.
Zu deiner Idee können wir dir folgende Rückmeldung geben:
Das Thema Bäume wird im Hitzeaktionsplan eine wichtige Rolle spielen. Bäume spenden Schatten, kühlen und verbessern die Luft und tragen so zu einer kühleren Stadt bei. Sie ermöglichen den Aufenthalt in der Stadt auch an warmen und heißen Tagen. Jedoch brauchen Bäume, gerade in Städten, viel Pflege und genügend Platz. Häufig ist der Platz in unserer Stadt durch unterirdische Leitungen, Tiefgaragen, Fassaden oder andere Bauten begrenzt. Somit können Bäume an einigen Stellen auch nicht errichtet werden.
Mit dem „Baumreihenkonzept“ werden bereits in der gesamten Stadt Bäume berücksichtigt. Mit dem Konzept wird bei Baustellen die neue Pflanzung von Bäumen untersucht. Wenn möglich, werden Bäume dadurch dort gepflanzt, wo sowieso schon eine Baustelle ist, um Ressourcen zu sparen. Dabei wird darauf geachtet, dass Bäume an geeigneten Plätzen gepflanzt werden, an denen sie auch gut wachsen können.
An manchen Orten wird das Einpflanzen von Bäumen zwar als sinnvoll gesehen, aber manche Plätzen haben andere Funktionen, wie Raum für Veranstaltungen und eine flexible Nutzung bieten. Hier kann in Zukunft vermehrt mit mobiler Begrünung gearbeitet werden. Also mit Bäumen und Sträuchern in Trögen, deren Position verändert werden kann.
Der Bereich des Stadtteiles Saggen ist neben vielen anderen Hotspots in Innsbruck Fokus von beständigen Bemühungen die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Bei den Bäumen am Martin-Luther-Platz neben der Christuskirche besteht derzeit Unklarheit, ob es sinnvoll wäre, die existierenden, momentan relativ kleinen Bäume durch größere Bäume zu ersetzen. Bei Baumpflanzungen muss immer die Wasserversorgung der Bäume mitberücksichtigt werden.
Es ist leider nicht ganz ersichtlich, welche Straßen mit Einfahrtsallée im Süden von Innsbruck gemeint sind.
Bei der Brennerstraße im südlichen Teil des Stadtgebiets handelt es sich zum Beispiel um eine Landesstraße, weswegen die Zuständigkeit für mögliche Umgestaltungen nicht bei der Stadt Innsbruck liegt. Momentan sind in diesem Bereich auch keine Umgestaltungen geplant.
Ein potentielles Interesse für eine Umgestaltung gebe es im Bereich des südlichen Teils der Leopoldstraße zwischen der Kreuzung mit der Olympiastraße und der Anton-Melzer-Straße und der Kreuzung der Leopoldstraße mit der Klostergasse, obgleich sich auch dieser Straßenabschnitt im Eigentum vom Land Tirol befindet. Nichtsdestotrotz eruiert man in diesem Bereich gerade die Möglichkeit eine einseitige Baumreihe zu errichten, was natürlich nicht ganz einer Baumallée gleichkommen würde, aber doch eine Verbesserung der Situation wäre.
Danke, dass du Innsbruck mitgestaltest. Wir freuen uns über weitere Beiträge von dir.
Liebe Grüße
Team Hitzeaktionsplan
MEHR BÄUME BRAUCHT DIE STADT
Von "Hitzeaktionsplan"
Zum Projekt
1.Der eigentlich größte Platz im Villensaggen - die "Sechs-Straßen-Kreuzung" kurz
vor dem nördlichen Ende der Falkstraße ist eine große Asphaltfläche. Hier könnte ein
Baumbestandener Platz entstehen, gar mit einem Brunnen, gar mit Aufenthaltsqualität.
2.Auf dem Vorplatz der evangelischen Kirche im Saggen wurden "Minibäume" gepflanzt.
Bitte diese durch größere und mehrere Bäume ersetzten.
3.Die wunderbare Einfahrtsallee Innsbrucks im Süden, hat man einfach sterben lassen.
Bitte diese stadtgestaltende Allee , die keine italienische Stadt sterben hätte lassen, wieder zum Leben erwecken. Es braucht ausreichend Wurzelraum und Pflege.
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Letztes Update: 20. Oktober 2025
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025
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