LOHBACH- RENATURIERUNG
Von "Du hast einen Vorschlag?"
Zum Projekt
LOHBACH-RENATURIERUNG
Aus landschafts- und stadtökolgischer, nachhaltiger, sowie kleinklimatischer Sicht und vernetzter Betrachtungsweise wird das Projekt der Lohbach-Renaturierung vorgeschlagen.
Die Renaturierung soll in drei Teilbereichen durchgeführt werden:
- Westteil (von Kranebitten bis zur Viktor-Franz-Hess Straße)
- Mittelteil (von der Viktor-Franz-Hess Straße bis zur derzeitigen Kanaleinleitung an der Kranebitter Allee)
- Ostteil (der derzeit kanalisierte Abschnitt bis zur Einmündung in den Inn bei der Universitätsbrücke)
WESTTEIL
Landschaftsökologischer Teil außerhalb geschlossener Ortschaft (lt. Naturschutzgesetz): Gemäß EU-Renaturierungsverordnung ist dieser Teil bei der Ausführung für den 20%igen Schutz anrechenbar.
Die Wasserspeisung soll durch bestehende Quellen oberhalb der Peergründe erfolgen.
ÖKONOMISCHE ERSPARNIS
1. durch Wegfall des derzeitigen, kostenintensiven Hochpumpens des Grundwassers!
Mäandrierung (= Wiederherstellung eines natürlichen Flusslaufes), Entnahme und Weiteraufzucht der Baumsämlinge. Bepflanzung des derzeit unbeschatteten Lohbachteils = Ersatz für das vor Jahren entfernte Weidenbiotop. Einleitung (in offenen Gerinnen) der gesammelten Oberflächenwässer vom bebauten Teilbereich von Kranebitten.
2. durch Entlastung des öffentlichen Kanalnetzes
Das mögliche Überwasser des Lohbaches (z. B. bei Starkregenereignissen) soll durch eine mit PV-Strom betriebene Hebeanlage nach Westen abgeleitet werden. Der Abfluss erfolgt in das, am orthografisch linken Innufer, neu errichtete Wasserbiotop. Dessen veränderbarer Wasserspiegel dient dabei gleichzeitig als Hochwasserschutz. Zusätzliche Sicherheit gewährleitet ein Olszewski-Rohr, das eine Verbindung zum Inn herstellt, durch das Überwasser aus dem Wasserbiotop abgeleitet werden kann.
FÖRDERUNG DER BIODIVERSITÄT
Mit der Mäandrierung des Lohbaches wird eine Verlängerung des offenen Gerinnes erreicht und damit die Biodiversität gefördert, z. B. durch mehr Sumpfbeetstellen.
MITTELTTEIL
Stadtökologischer Teil innerhalb geschlossener Ortschaft (lt. Naturschutzgesetz)
Derzeit werden bei Starkregenfällen die UNGEREINIGTEN ABWÄSSER, die vom Kanalsystem in Hötting nicht mehr aufgenommen werden können über die bestehenden Regenüberläufe direkt in den Lohbach eingeleitet und dann weiter in den Inn abgeführt!!!
Dies soll verhindert werden indem die Regenüberläufe in einen neu verlegten Kanalstrang im Bachbett des Lobachs münden. Dieser Kanalstrang ist an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen. Dadurch wird auch die Anhebung des Wasserspiegels des Lobachs erreicht, womit eine Mäandrierung (Verlängerung des offenen Gerinnes), Einspulung und Pulsierung laut Viktor Schauberger zur Belebung des Lohbachwassers möglich ist. Zusätzlich sollen die Uferkronen beidseitig bepflanzt werden, was zu einer besseren Beschattung und Kleinklimaverbesserung führt. Beim vorhandenen Spielplatz soll eine neue Wasserstelle mit Trinkbrunnen errichtet werden. Das abfließende Wasser speist dabei zusätzlich den Lobach.
OSTTTEIL
Stadtökologischer Teil innerhalb geschlossener Ortschaft (lt. Naturschutzgesetz)
Anstatt der bisherigen Ableitung des Lohbachwasser in einen Kanal, soll das Lobachwasser in einem offenen Gerinne in den öffentlichen Grünanlagen mäandrierend bis zur Einmündung in den Inn geführt werden.
Die Querung der Straßen und der Mittenwaldbahn wird durch ein von mir entworfenes "Unterqueren" mittels der Methode der kommunizierenden Gefäße ermöglicht. Gleichzeitig wird das Lohbachwasser – einspulend und mittels EM-Keramik-Filter – belebt und gereinigt. Das Wasserniveau ist so hoch genug, damit das Lobachwasser ungehindert in den Inn gelangen kann. Somit ist ein energieintensives Hochpumpen von der derzeitigen tieferliegenden Kanalsohle nicht mehr erforderlich!
ÖKONOMISCHE ERSPARNIS durch Wegfall des Hochpumpens des Lohbachwasser! Anstatt des Pumphauses wird ein Wasserbiotop zur Aufwertung der Innpromenade vorgeschlagen!
Umfangreiche, kolorierte Plandarstellungen sowie Anschauungsmaterialien zur Visualisierung liegen bereits vor. Aufgrund des Umfanges ist eine Präsentation hier leider nicht möglich.
Offizielle Updates
Kommentare
abgelaufen
Der Vorschlag hat die notwendigen Stimmen in der gegebenen Zeit nicht erreicht. Es kann nicht mehr abgestimmt werden.
