Haus der Religionen - Ort der Begegnung, des Dialogs und des Miteinanders
Von "Du hast einen Vorschlag?"
Zum Projekt

Das Projekt „Haus der Religionen Innsbruck“ zielt auf die Errichtung eines überkonfessionellen Begegnungszentrums in der historischen Rotunde des ehemaligen Riesenrundgemäldes. Es soll als gemeinsamer Raum für Austausch, Bildung und Kooperation der in Innsbruck vertretenen Religionsgemeinschaften dienen – ohne sakrale Nutzung –, mit dem Fokus auf gegenseitiges Verständnis, Zusammenarbeit und sozialen Dienst am Menschen. Das Haus soll allen Bürger:innen Innsbrucks offenstehen und einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und interkulturellen Dialog leisten.
Ziele des Projekts- Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs.
- Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch niederschwellige Begegnungsmöglichkeiten.
- Einrichtung eines gemeinsamen Ortes für Veranstaltungen, Bildungsarbeit und soziale Projekte.
- Aktive Mitwirkung der Religionsgemeinschaften an der Stadtgesellschaft – über Glaubensgrenzen hinweg.
- Nutzung und Aufwertung der Rotunde als bedeutendes, derzeit ungenutztes Gebäude mit identitätsstiftender Funktion.
Rotunde beim Zeughaus, ehemals Standort des Riesenrundgemäldes
– denkmalgeschütztes Gebäude mit großer kultureller und architektonischer Bedeutung.
Die Rotunde bietet mit ihrer offenen, kreisförmigen Struktur ideale Voraussetzungen für einen neutralen, gleichwertigen Raum der Begegnung.
Geplante Nutzung und Räume- Veranstaltungsräume für Dialogforen, Diskussionsreihen, Vorträge, Ausstellungen
- Seminarräume für Workshops, Schulprojekte, interkulturelle Bildung
- Raum der Stille und Reflexion (nicht konfessionell gebunden)
- Treffpunkt-Café als offener Raum für niederschwellige Begegnung
- Soziale Anlaufstellen für gemeinsame Hilfsprojekte (z. B. Flüchtlingshilfe, Obdachlosenarbeit, Seelsorge)
- Infopoint der Religionen mit Materialien, Informationen und Ansprechpartner:innen der teilnehmenden Gemeinschaften
- Beteiligung aller interessierten Religionsgemeinschaften in Innsbruck (z. B. Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Freikirchen, Islamische Gemeinschaft, Israelitische Kultusgemeinde, Buddhistische Gemeinschaft, Hinduistische Gemeinschaft etc.)
- Gründung eines gemeinsamen Trägervereins mit paritätischer Mitbestimmung.
- Finanzierung durch Eigenmittel der Gemeinschaften, Spenden und Sponsoren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Stiftungen.
- Die Stadt Innsbruck wird ersucht, die Sanierung und Bereitstellung der Rotunde als öffentliches Engagement zur Förderung des sozialen Zusammenhalts zu übernehmen.
- Breite Bürger:innenbeteiligung über Diskussionsformate, Mitmachaktionen, Bildungsangebote.
- Einbindung von Schulen, Universitäten, sozialen Einrichtungen und Kulturinitiativen.
- Stärkung von Frieden, Toleranz und Respekt im öffentlichen Raum.
- Sichtbares Zeichen für das weltoffene, dialogbereite und vielfältige Innsbruck.
- Schaffung eines gemeinsamen Ortes für Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Zusammenleben, Gerechtigkeit, Spiritualität.
Gerade in Zeiten globaler Spannungen, Polarisierung und zunehmender gesellschaftlicher Unsicherheit braucht es Orte, die Menschen über Grenzen hinweg verbinden. Das „Haus der Religionen Innsbruck“ ist ein zukunftsweisendes Modellprojekt für friedliches Zusammenleben und soziale Kooperation – regional verankert, aber mit überregionaler Strahlkraft.
FazitDas „Haus der Religionen“ soll ein lebendiges Zentrum für Dialog, Bildung und Engagement mitten in Innsbruck werden – offen, transparent, kooperativ und menschlich. Die Rotunde bietet die architektonische und symbolische Basis dafür. Mit Unterstützung der Stadt Innsbruck kann ein Modell für gemeinschaftliches Miteinander entstehen, das weit über die religiöse Landschaft hinauswirkt.
Offizielle Updates
Kommentare
unzulässig
Der Vorschlag entspricht nicht den Zulassungskriterien und ist somit unzulässig. Es kann nicht abgestimmt werden.
