Bushaltestellen Anichstraße
Von "Du hast einen Vorschlag?"
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte eine Neugestaltung der Haltestellenbereiche in der Anichstraße anregen.
Die Anichstraße ist eine stark frequentierte und für das Innsbrucker Stadtbild wichtige Verbindung. Sie wird täglich von zahlreichen Fußgänger, Einheimischen und Tourist genutzt. Richtung Westen öffnet sich der Blick bis zum Sonnenuntergang, in der Gegenrichtung führt die Sichtachse zum Kaufhaus Tyrol und weiter in die Innenstadt. Die derzeitigen Haltestellen werden dieser prominenten Lage jedoch weder gestalterisch noch funktional gerecht. Sie wirken in die Jahre gekommen, ungepflegt und beeinträchtigen das Erscheinungsbild der Straße erheblich.
Besonders problematisch ist die Situation auf jener Straßenseite, auf der Busse und Straßenbahnen in Richtung Triumphpforte fahren. Der Gehsteig ist dort sehr eng und die verschiedenen Nutzungen überschneiden sich ungeordnet: Fahrgäste warten auf Bus oder Straßenbahn, Passant versuchen vorbeizukommen, Menschen warten vor den Gastronomiebetrieben auf ihr Essen und Kund treten teilweise unmittelbar aus den Geschäften auf den Gehsteig.
Für Kinderwägen, ältere Menschen mit Rollator oder Personen mit eingeschränkter Mobilität bleibt kaum ausreichend Platz. Zu Stoßzeiten entsteht ein chaotischer, unübersichtlicher und unangenehm enger Bereich, in dem sich wartende Fahrgäste und der laufende Fußgängerverkehr gegenseitig behindern. Dadurch leidet nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern auch die Sicherheit.
Aus meiner Sicht braucht dieser Bereich daher dringend eine zeitgemäße Neugestaltung mit einer klareren räumlichen Führung und Gliederung. Die Wartezonen für Bus- und Straßenbahnfahrgäste sollten deutlich erkennbar und sinnvoll vom durchgehenden Fußgängerbereich abgegrenzt werden. So könnten Wartende geordnet Platz finden, ohne den Fußgängerfluss zu blockieren. Gleichzeitig sollte eine neue Haltestellengestaltung die besondere Lage und die Sichtachsen der Anichstraße berücksichtigen, anstatt diese durch massive und unattraktive Konstruktionen zu beeinträchtigen.
Ziel sollte ein sauberer, übersichtlicher, barrierefreier und gestalterisch ansprechender Straßenraum sein, der sowohl den Bedürfnissen der Fahrgäste als auch jenen der Fußgänger, der umliegenden Betriebe und der Besucher Innsbrucks gerecht wird.
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