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Bürger:innen bringen Innsbruck zum blühen

Von "Hitzeaktionsplan"

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Ein einfaches, aber wirkungsvolles Konzept aus Toulouse zeigt, wie Bürger:innen aktiv zur Begrünung beitragen können: Die Stadt öffnet öffentliche Bodenflächen, damit Anwohner:innen dort Pflanzen setzen und pflegen können. Das Konzept erweitert das Innsbrucker Projekt „Garteln vor der Haustüre“ um bisher versiegelte Flächen, die gezielt begrünt werden könnten. Statt essbarer Pflanzen oder Blumen werden standortgerechte, hitzetolerante Arten eingesetzt – empfohlen durch Fachleute und unterstützt von einem Leitfaden zur optimalen Pflanzenauswahl.

Gemeinsam gegen Hitze: Bürgerbeteiligung bei der Stadtbegrünung

Innsbrucker:innen erhalten so die Möglichkeit, kleine, versiegelte Flächen im öffentlichen Raum zu begrünen – an Fassaden, Zäunen oder Mauern. Wer mitmachen möchte, stellt einen Antrag bei der Stadt. Nach Genehmigung bereiten die Behörden die Flächen vor, sodass Bürger:innen Pflanzen setzen und pflegen können.

Vorteile für Stadtklima und Lebensqualität

Temperaturreduktion – Begrünte Flächen spenden Schatten, senken die Umgebungstemperatur und reduzieren die Hitzebelastung.

Mehr Biodiversität – Blühpflanzen und Klettergewächse bieten Lebensraum für Insekten und Vögel.

Bessere Luftqualität – Pflanzen filtern Feinstaub und verbessern das Mikroklima.

Attraktiveres Stadtbild – Mauern, Zäune und graue Ecken verwandeln sich in grüne Flächen.

Geringer Platzbedarf – Vertikale Begrünung nutzt vorhandene Strukturen, ohne zusätzlichen Raum zu beanspruchen.

Partizipation stärkt das Gemeinschaftsgefühl – Bürger:innen gestalten aktiv ihr Wohnumfeld und übernehmen Verantwortung für die Stadt.

Umsetzung nach dem Vorbild von Toulouse

In Toulouse läuft das Programm „Des fleurs sur mon mur“ bereits erfolgreich: Bürger:innen melden Begrünungsprojekte bei der Stadt an. Die Flächen werden von den Ämtern vorbereitet und anschließend von den Bürger:innen bepflanzt und gepflegt.

Mit verhältnismäßig geringem Aufwand für die Stadtverwaltung können öffentliche Flächen sinnvoll genutzt, das Stadtklima kostengünstig verbessert und die Lebensqualität erhöht werden.

Offizielle Updates

Letztes Update: 4. Juni 2025

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