Ausweitung der autofreien Innenstadt
Von "Du hast einen Vorschlag?"
Zum Projekt

Sich im Innsbrucker Innenstadtbereich zu Fuß oder mit dem Rad zu bewegen führt nicht nur zu persönlichem Ärger und Frust aufgrund der vielen Ampeln, Gleisen und Umwegen, sondern ist zudem auch extrem gefährlich, da auf zu engem Raum zu viele Fahrzeuge und Personen die Wege kreuzen. Viele Ampeln und Übergänge sind nicht auf Fahrräder und Fußgänger zugeschnitten oder geschalten.
Es gibt zwar einen Fahrradstreifen entlang der Museumsstraße und an der ein oder anderen Stelle, jedoch ist das Radfahren im Innenstadtbereich einfach nur mühsam und mit viel Vorsicht zu genießen z.B. in der Anichstraße oder die Umwege, die durch die für Fahrradfahrer durch die nur sehr eingeschränkte Nutzung in der Nacht Maria-Theresien-Straße, entstehen.
Die Unfallanalyse Tirols aus 2019 ( Fuß-Radverkehr Unfallanalyse 2012-2019 Stand 2020-12-21) zeigt, dass 44% der Fußgänger:innen, 43% der Radfahrer:innen im Vergleich zu "nur" 14% der PKW-Fahrer:innen, die in einem Verkehrsunfall verwickelt waren, schwerverletzt wurde oder tödlich verunglückt sind - und damit das schwächste Glied im Verkehr sind und das obwohl sie in jeder Hinsicht für ihre eigene Gesundheit, die Lebensqualität, Umwelt und Flächenverbrauch nur Positives tun.
Warum schaffen wir daher nicht eine autofreie Innenstadt? Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger. Mehr Platz und Lebensqualität durch Fußgängerzonen inklusive Fahrradstreifen in beide Richtungen. Gute Beispiele sind Graz, Paris und Utrecht. Die Lebensqualität steigt hierdurch maßgeblich, es findet mehr Leben in der Stadt statt, fördert die Kultur, die Gastronomie und bringt Menschen zusammen. Und darüber hinaus trägt es positiv auf die Luftgüte und Umweltfaktoren ein.
(VCOe-Factsheet Mehr Lebensqualitaet in Staedten.pdf, Die vielen Vorteile von Verkehrsberuhigung - WienSchauen, Funktioniert Verkehrsberuhigung?, Weniger Verkehr, mehr Lebensqualität. Leitfaden zur Kommunikation von Suffizienz als Ziel kommunaler Verkehrspolitik, Weniger Verkehr, mehr Lebensqualität. Leitfaden zur Kommunikation von Suffizienz als Ziel kommunaler Verkehrspolitik, Utrecht A bicycle friendly city,Gesunde Städte durch gesunde Mobilität - Mobilität mit Zukunft, Die "autofreie Stadt" - Verein Stadtmarketing Austria) .
Offizielle Updates
Kommentare
beantwortet
Der Vorschlag wurde bearbeitet und offiziell beantwortet.
